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Der Massenmörder Anders Behring Breivik und sein Vorbild Benesch
Der Massenmörder von Oslo und Utøya verweist mehrfach auf den Vorbildcharakter der Vertreibung der Sudetendeutschen durch Edvard Benesch. Hierzu hat die Sudetendeutsche Landsmannschaft am 26. Juli 2011 eine Pressemitteilung herausgegeben.
Unter dem Titel "Norwegischer Massenmörder befürwortete Vertreibung der Sudetendeutschen" erklärte am 26.7.2011 der Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe und Europaabgeordnete Bernd Posselt, dass der norwegische Massenmörder Anders Behring Breivik mehrfach die Vertreibung der Sudetendeutschen und die ihr zugrunde liegenden Benesch-Dekrete befürwortet habe.
Der Rechtsextremist Breivik bezeichnete die Vertreibungen von 1945 als Vorbild dafür, wie man auch heute noch mit ethnischen Minderheiten umgehen solle. Hierbei dachte er vor allem an Muslime. Ferner diffamierte Breivik die Sudetendeutschen als „illoyal“ und als „gefährliche Fünfte Kolonne“, wie dies seinerzeit Breiviks Vorbild, der tschechoslowakische Präsident Edvard Benesch, getan habe.
Posselt, der auch Mitglied des Kuratoriums des INTEREG ist, rief Tschechen, Deutsche und alle Europäer auf, gemeinsam den nationalistischen Ungeist und die von Benesch verfochtene Idee des ethnisch homogenen Nationalstaates zu bekämpfen, damit es nie wieder zu Vertreibungen kommen könne.
Wir sind unserem Mitglied Posselt für seine Äußerungen sehr dankbar, zeigt die unsägliche Argumentation Breiviks doch, welchen Einfluss und Schaden straffrei gebliebene Vertreibungen der Vergangenheit in Gegenwart und Zukunft mit ihrem Vorbildcharakter auszuüben im Stande sind.
Die Pressemitteilung ist abrufbar über die Website der Sudetendeutschen Landsmannschaft www.sudeten.de.