Sudetendeutsche und Tschechen
- Kennen Sie Benesch?
- Ach Gott, jetzt geht das schon wieder los!
- Nein wirklich! Kennen Sie ihn, oder besser gesagt, seine Dekrete?
- Ja, natürlich. Über die wird doch jetzt andauernd geprochen! Ich kann’s nicht mehr hören!
- Und lesen? Haben sie diese Benesch-Dekrete mal gelesen?
- Äh!
Nachrichtensendungen und Zeitungen sind seit dem Herbst 2001 erneut voll von einseitigen, aber auch wohlmeinenden Berichten und Kommentaren über diesen problematischen Punkt im Verhältnis zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Tschechischen Republik.
Der zentrale Grund für diese Aktualität ist der bevorstehende Beitritt der Tschechischen Republik zur Europäischen Union im Rahmen der angestrebten Ost-Erweiterung der EU und die damit zusammenhängende Frage, ob die EU durch die Aufnahme der Tschechischen Republik nicht einen Genozid legalisieren würde. (Im Nahen Osten wartet man schon darauf, dass Europa ein böses Beispiel zur Nachahmung gibt. So hat der tschechische Ministerpräsident Milos Zeman Anfang 2002 dem israelischen Ministerpräsidenten Ariel Sharon empfohlen, Israel solle das gleiche mit den Palästinensern machen, wie es die Tschechoslowakei 1945 mit den Sudetendeutschen gemacht hat, nämlich die Palästinenser vertreiben!) Dieser Beitritt zu einer heute vor allem wirtschaftlichen Union, die aber immer mehr zu einer Rechtsgemeinschaft werden wird, muss daher besonders im Falle der Tschechischen Republik ganz besondere historische und damit politische Probleme auf beiden Seiten berücksichtigen und bewältigen.
Diese bestehenden Probleme in politischen Kommentaren und durch Stammtischparolen aufzuheizen oder wegzudefinieren, ist der Sache abträglich. Allzu oft vertiefen dabei geäußerte Meinungen die entstandenen Gräben, anstatt zu helfen, sie zu überbrücken. Schuld daran sind immer wieder mangelhafte Kenntnis der Geschichte und ihrer inneren Zusammenhänge, mangelhafte Kenntnis der Quellenlage - und die fehlende Möglichkeit eines Meinungsaustausches, durch den diese Kenntnisse in einer sachlichen Diskussion verbessert werden können.
Dieser Teil unserer Homepage versucht hier Abhilfe zu schaffen. Wir bieten sachliche Informationen, untermauert durch Quellen – vor allem aber bieten wir die Möglichkeit des Gedankenaustausches, des Dialogs über erstarrte Grenzen hinweg.
Denn: Der deutsche Most benebelt – das tschechische „most“ aber heißt „Brücke“!
Wir wollen uns auf der Brücke treffen, und niemand soll dabei benebelt sein.
Daher laden wir Sie sehr herzlich ein, an unserem Dialog über alle Gräben hinweg teilzunehmen . Lassen Sie sich informieren von diesem Teil unserer Homepage und sagen Sie uns bitte Ihre eigene Meinung. Tragen Sie mit Ihrer Meinung dazu bei, dass diese Diskussion wieder sachlich wird. Nennen Sie uns auch weitere Dokumente, die es wert wären, berücksichtigt zu werden.
Übrigens: Zu den Benesch-Dekreten haben wir ein Buch-Tip für Sie:
Dr. Helmut Slapnicka "Die rechtlichen Grundlagen für die Behandlung der Deutschen und der Magyaren in der Tschechoslowakei 1945-1948", München 1999. Hier werden alle relevanten Dekrete abgedruckt und von rechtswissenschaftlicher Seite kommentiert. Das Buch kostet EUR 7,50 (ggf. zuzüglich Versand) und ist über den Buchhandel oder direkt bei uns bestellbar.
DIE SUDETENDEUTSCHEN
Geschichtselemente in Stichworten und Quellentexten
1. Zwei Völker in einem Land:
Die Deutschen und Tschechen lebten seit rund 800 Jahren in den böhmischen Ländern, zum Teil in getrennten Siedlungsgebieten, zusammen. Die Deutschen wurden von den tschechischen przemyslidischen Königen ins Land geholt, um das Land am kulturellen und wirtschaftlichen Fortschritt, der bereits im Westen herrschte, teilnehmen zu lassen und das Land zu bereichern. (Ein Zuwanderungsproblem der anderen Art als unser heutiges.) Im westlichsten Bereich – im Egerland – lebten die Deutschen seit einem Jahrtausend, zunächst unter bayerischen Markgrafen, dann kam es in den Besitz des aus dem Alemannischen stammenden Kaisergeschlechtes der Hohenstaufen (Friedrich I. Barbarossa und sein Enkel, Friedrich II von Sizilien). Nach der Ausmordung des Gechlechts im Streit zwischen Kaiser und Päpsten im 13. Jahrhundert, blieb die staufische Stadt Eger „Freie Reichsstadt“ und beim Reich (Sacrum Imperium Romanum), bis sie der aus Bayern stammende Kaiser Ludwig an den böhmischen König aus dem Haus Luxemburg 1322 verpfändete. Seit dieser Zeit lebten alle Deutschen der böhmischen Länder (Böhmen, Mähren und Österreichisch-Schlesien), die man 700 Jahre später Sudetendeutsche nannte, zusammen mit den Tschechen im böhmischen und später (seit rund 400 Jahren) im österreichischen Reichsverband.
2. Nationalismus und Demokratie:
Seit der Französischen Revolution und den napoleonischen Kriegen vor 200 Jahren wollte sich Europa nationalisieren und demokratisieren. Anstelle übernationaler oder auch kleinstaatlicher Gebilde wollte man Nationalstaaten. Der Trend lief von West nach Ost und erfaßte alle Völker. Solange ein Volk im wesentlichen ethnisch, sprachlich, kulturell homogen war, war an der neuen demokratischen Staatsform nichts auszusetzen. Innerhalb des Staates konnten Regierung und Opposition nach Wahlen wechseln. Anders, wo ethnisch, sprachlich strukturierte Mehrheiten und Minderheiten in einem Staat miteinander lebten. Dort bestand die Gefahr, daß ein demokratischer Wechsel nicht funktionieren würde und ethnisch-sprachlich fixierte Mehrheiten und Minderheiten immer Mehrheit und immer Minderheit bleiben würden. Das war in vielen Teilen Europas der Fall. Vor allem im östlichen Mitteleuropa und Südosteuropa, fast bis zum heutigen Tag. Beide Gruppen begannen einander als Gefahr zu fürchten und zu bekämpfen. Vor diesem Horizont entstand die deutsch-tschechische Auseinandersetzung um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Man bemühte sich um Lösungen, zum Teil auch mit Erfolg (Mährischer Ausgleich). Der 1914 ausbrechende Erste Weltkrieg machte aber alles zunichte.
3. Nationalstaat und Minderheiten:
1918 wurde der übernationale österreichische Reichskörper zerschlagen, und die Tschechen gründeten zusammen mit den Slowaken den tschechoslowakischen Nationalstaat als einen slawischen Nationalstaat, zu dem die drei Millionen Deutschen gehörten, die sich damals Sudetendeutsche nannten, weil sie sich im neuen Nationalstaat nicht wie bisher „Deutschböhmen, Deutschmährer und Schlesier“ nennen durften. Sie wurden zur Verfassung gebenden Nationalversammlung gar nicht eingeladen, was zum Ausdruck brachte, daß es nicht der Staat aller Bewohner war, der hier gegründet wurde, sondern nur der einer bestimmten Sprachzugehörigkeit. Die Deutschen andererseits wollten sich an Österreich oder Deutschland anschließen. Als sie protestierten und das Selbstbestimmungsrecht forderten, und alle deutschen Parteien, unter der Führung der Sozialdemokraten und der Gewerkschaften, die Bevölkerung zu einem friedlichen Proteststreik aufriefen, schoß das tschechische Militär in mehreren deutschen Städten in die versammelte Menschenmengen – mit Toten in den meisten Städten (4.März 1919). Der damalige tschechoslowakische Außenminister Edvard Benesch erklärte der Friedenskonferenz in Paris, daß es sich dabei um einen „bolschewistischen Aufruhr“ handle. Und da damals ganz Europa Angst vor der bolschewistischen Revolution hatte, besiegelte diese Lüge das Schicksal der Sudetendeutschen im tschechoslowakischen Staat. Die Alliierten nahmen die Gewaltentscheidung der Eingliederung der Deutschen in einen slawischen Nationalstaat hin.
4. Im Schlepptau der deutschen Machtpolitik:
Zwei Jahrzehnte später,1938, beutete Adolf Hitler das so entstandene ungelöste Problem zugunsten der Machtinteressen des Deutschen Reiches aus, nachdem er im Frühjahr schon Österreich an Deutschland angeschlossen hatte. Er schloß mit England, Frankreich und Italien das Münchner Abkommen, in dem das deutsche Siedlungsgebiet an Deutschland abgetreten wurde. Die Mehrheit der Sudetendeutschen begrüßte das, nachdem sich vorher im demokratischen Weimar, außer dem nationalliberalen Reichskanzler Stresemann, niemand um sie gekümmert hatte. Die führenden sudetendeutschen Sozialdemokraten, die bis 1935 die Mehrheit bei Wahlen auf allen Ebenen errungen hatten, flüchteten zusammen mit den Juden nach England und Skandinavien.
5. Der Vertreibungsplan:
Mit der Abtretung der Sudetengebiete an das Deutsche Reich waren die Sudetendeutschen aber an das Machtschicksal des Reiches und Hitlers gebunden, was ihnen zum größten Verhängnis in ihrer 800-jährigen Geschichte werden sollte. Staatspräsident Benesch, der nach dem Großmächteentscheid von München nach London emigriert war, beriet schon im Sommer 1939 im kleinen Kreis, wie er nach einem Krieg, den er für unvermeidlich hielt, die Sudetendeutschen aussiedeln könne. Dafür gibt es vor allem deutsch-jüdische Zeugen , die zuerst von Paris aus, dann in London gegen solche Pläne protestierten. Der größte Kämpfer gegen die Vertreibungspläne war der nach England emigrierte sudetendeutsche Sozialdemokrat und Hitlergegner Wenzel Jaksch, nach dem Krieg einer der führenden Sozialdemokraten in der Bundesrepublik Deutschland. Er schildert diesen Weg in seinem Buch „Europas Weg nach Potsdam“. Benesch versuchte unterdessen zuerst die Engländer, dann die Amerikaner und Sowjets für den Vertreibungsplan zu gewinnen. Stalin, zu dem er 1943 gegen den Willen Churchills gefahren war, bot er die Sozialisierung der eigenen tschechischen Wirtschaft beginnend mit der Konfiskation der sudetendeutschen Industrie und allen sudetendeutschen Eigentums an und die Unterstützung einer jahrzehntelangen Herrschaft der Sowjets über Polen und Ungarn. Sein Ziel war, Stalins Zustimmung zur Vertreibung der sudetendeutschen Volksgruppe zu bekommen. Als er im Herbst 1944 seinen Gesandten Karel Lisicky beauftragte, mit den Alliierten zu verhandeln, um die Vertreibung der Sudetendeutschen in die Waffenstillstandsbedingungen mit dem Deutschen Reich aufnehmen zu lassen, da lehnten es alle Alliierte, einschließlich der Sowjetunion, ab. Auch die Potsdamer Protokolle 1945 waren kein Gebot der Vertreibung der Sudetendeutschen, wie der deutsch-jüdische Sozialdemokrat J.W. Brügel, der mit Benesch in London in der Emigration war, im Aprilheft 1960 des Instituts für Zeitgeschichte in München bestätigt, sondern nur die Hinnahme eines fait accompli, gemäß der Äußerung Stalins in Potsdam: „Meine Herren, wir können nichts dagegen machen, es läuft bereits ab.“ Die Alliierten waren nur daran interessiert, Chaos für ihre Besatzungszonen, die die Sudetendeutschen aufnehmen mußten, zu vermeiden. (Ihre Stellungnahme ist mit einem Polizisten zu vergleichen, der zu einem Mörder während seines Verbrechens sagt: „Aber guter Herr, führen sie es doch wenigstens ‚human‘ durch.“) Damit endete der Hitlersche Schicksalsabschnitt der Sudetendeutschen. Mit über 200.000 Vertreibungstoten, dem Verlust ihrer 800-jährigen Heimat und allen Eigentums war das alles nicht im Zuge von Kriegsereignissen, sondern n a c h dem Kriege geplant (Benesch-Dekrete) , jedoch bereits seit 1939 vorbereitet. Es war, was man später „ethnische Säuberung“ nannte, und nach den Kriterien der Genozid-Konvention der Vereinten Nationen hat es der österreichische Staats- und Völkerrechtler Prof. Felix Ermacora (Mitglied der Europäischen Menschenrechtskommission und der Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen und Vertreter der VN in mehreren Krisenregionen) als geradezu klassischen Fall eines in allen Teilen belegbaren Genozids bezeichnet. (Siehe sein Rechtsgutachten von 1990 an die Bayerische Staatsregierung, das in seinem Buch „Die sudetendeutschen Fragen“ bei Langen Müller, München 1992 abgedruckt ist.)
6. Die Eiszeit des Kalten Krieges und die Sammlung der zerstreuten Volksgruppe:
Da inzwischen der Kalte Krieg zwischen West und Ost ausgebrochen war, war das ganze Problem bis 1989, als sich die Sowjetunion aus Mitteleuropa zurückzog, auf Eis gelegt. Der 1. Deutsche Bundestag nahm am 14. Juli 1950 mit 350 gegen die 15 Stimmen der kommunistischen Partei eine Obhutserklärung in feierlicher Form an und sprach sich für das „Heimatrecht“ der Sudetendeutschen und gegen die „völkerrechtswidrige Vertreibung“ aus, nachdem am 23.Juni 1950 im Prager Abkommen die Regierungen der Tschechoslowakischen Republik und der DDR „die Umsiedlung der Deutschen aus der Tschechoslowakischen Republik für unabänderlich, gerecht und endgültig gelöst“ erklärt hatten. Im selben Jahr 1950 rückte auch der US-Kongreß im sogen. Walter Report von der bedingten Hinnahme der Vertreibung der Sudetendeutschen im Potsdamer Abkommen ab und schob alles der Sowjetunion in die Schuhe. 1952 bestätigte diese Entscheidung des Kongresses auch der stv. US-Außenminister. Je nach Farbe war jetzt die eine Seite Gut, die andere Böse. Dem Kalten Krieg entsprach ein Kalter Friede, d.h. keine Möglichkeit irgendeiner Lösung. Die Fronten waren klar. Die Volksgruppe war aber nicht nur vertrieben, sondern in Tausenden von Ortschaften über mehrere Bundesländer zerstreut worden. Die geschichtliche Liquidierung der Sudetendeutschen sollte perfekt gemacht werden: die Volksgruppe sollte als solche im deutschen Volk aufgehen und nach dem Willen der Vertreiber aus der Geschichte verschwinden. Dagegen richtete sich die Sammlung der Zerstreuten aus eigener Kraft durch die Gründung der Sudetendeutschen Landsmannschaft. In Bayern, wo die Mehrheit der Zerstreuten Zuflucht fand, übernahm die Staatsregierung die Schirmherrschaft über die Volksgruppe, und seitdem sind alle bayerischen Regierungen durch eine Urkunde verpflichtet, das Recht der Sudetendeutschen zu vertreten. Dieser Wille zum Recht kam jedoch bald unter Beschuß, denn nun bürgerte sich bei großen Teilen der Linken, aber nicht nur bei ihnen, der Sprachgebrauch der Vertreiber – Vertriebene sind „Revanchisten“ – ein, als den man kurzerhand jeden bezeichnete, der es ablehnte, Unrecht als Recht zu akzeptieren. Es war der bequeme Weg, mit diesem Schlag-tot-Wort das Recht von Millionen Menschen wegzuwischen. Viele Deutsche waren gar nicht mehr gewöhnt, daß nicht nur Deutsche Unrecht begangen hatten, sondern Unrecht auch an Deutschen begangen worden war. Sie hielten es für eine Frechheit, daß auch Deutsche ihr Recht verlangen könnten; sie maßen selbstgerecht mit zweierlei Maßstäben. Das änderte aber nichts an der Lage, daß es der Volksgruppe mit diesem Willen zur Sammlung und Selbstbehauptung gelang, diese Eiszeit des Stillstandes zu überbrücken.
7. Die Rückkehr zu einem „böhmischen Frieden“?
Die 150 Jahre deutsch-tschechischer Auseinandersetzung in den böhmischen Ländern hatten aber außer dem jeweiligen Unheil für beide Völker dieses Raumes noch etwas anderes, viel Schlimmeres bewirkt: sie hatten das tausendjährige Böhmen zerstört, und an dieser Zerstörung waren beide schuldig geworden. Erst kämpfte man nicht nur um das eigene Recht, sondern bald um die Herrschaft über ganz Böhmen, dann teilte man es und schließlich jagte man die einen davon und hätte vielleicht auch die anderen davon gejagt, wenn das Kriegsglück anders gekommen wäre. Nach dem Rückzug der Russen, die dieses Unheil am wenigsten verschuldet hatten, stellt sich die Frage: Kann es einen neuen und ehrlichen Frieden zwischen den Sudetendeutschen und den Tschechen geben?
Drei Versuche sind bisher gemacht worden:
1. der Deutsch-Tschechische Nachbarschaftsvertrag von 1992;
2. die Deutsch-Tschechische Erklärung der beiden Regierungen von 1997
und vorher bereits
3. die Versöhnung 95 (smireni 95) zwischen Sudetendeutschen und Tschechen, die von keiner Regierung, keiner Partei und keiner Organisation beauftragt worden waren und auf beiden Seiten aus eigener Initiative und Verantwortungsbewußtsein entstanden ist.
4. Ein vierter Versuch ist unter dem Titel „Frieden zwischen den Staaten oder Frieden zwischen den Menschen“ an dieser Stelle in Vorbereitung.
Über die Punkte 1 bis 3 wird in den betreffenden Links ausführlich berichtet. Das hier vorgestellte Memorandum unter Punkt 4 soll zu einem breiten Dialog zwischen Sudetendeutschen und Tschechen führen, bei dem jeder willkommen ist. Es ist unsere Überzeugung, daß der Frieden zwischen beiden nur gelingen kann, wenn beide Seiten die geschichtliche Aufgabe Böhmens begreifen.
(Um Mißverständnisse zu vermeiden: Böhmen steht hier als Kürzel für den gesamten Raum aus Böhmen, Mähren und Österreichisch-Schlesien und als ein geschichtlicher Wertbegriff)
Dr. Rudolf Hilf, 2002
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