Vielfältige Kulturlandschaften im östlichen Europa entlang der Donau. Eine Studienreise nach Österreich, Slowenien, Kroatien, Ungarn, Rumänien und Bulgarien

Mittwoch, dem 01. Juni 2016 bis Sonntag, dem 12. Juni 2016

 

Unter der Schirmherrschaft des Internationalen Instituts für Nationalitätenrecht und Regionalismus – INTEREG e. V. München

 

Leitung:

 

Peter Rapp (Ettenbeuren)

Dr. Meinolf Arens (München, Geseke)

sowie

Teodora Živković M.A. (Zagreb)

Cristina Zelenac M.A. (Berlin, Satu-Mare/Sathmar)

 

Veranstalter: Peter Rapp Busreisen

 

Auch im Jahr 2016 wurde in bewährter Tradition eine Studienreise in ausgewählte Kulturlandschaften des Östlichen Europa gemacht. Sie führte uns in der ersten Junihälfte 2016 in auch landschaftlich reizvolle Regionen entlang der Grenzräume zwischen orthodoxer und lateinischer Welt – oder vereinfacht gesagt zwischen Orient und Okzident.

Wir wollten vor allem Regionen im Donauraum besuchen und vergleichend betrachten. Auch das kulturelle Erbe der Deutschen in diesem Raum wurde wieder in unser Programm einbezogen. Neben den Besichtigungstouren ist die Begegnung mit den dort lebenden Menschen immer ein sehr wichtiger Aspekt unserer Reisen.

In Slowenien haben wir in einem ersten Schwerpunkt die malerische Region rund um das kleine Weinbergdorf Jeruzalem besichtigt, in Kroatien neben versteckten Dörfern im Grenzgebiet zu Slowenien mit Čakovec das Übermurgebiet an der Save besucht. In Ungarn verweilten wir an der Donau im barocken Städtchen Mohács und besichtigten das berühmte auch von Schwaben bewohnte Siklós mit seiner imposanten Burg inmitten der besten Weinanbaugebiete Ungarns sowie die Weltpaprikahauptstadt Kalocsa.

In Rumänien besuchten wir zunächst die überwiegend von evangelischen Slowaken bewohnte Kleinstadt Nădlac/Nadlak.

Ein weiterer Schwerpunkt dieser Reise war in Rumänien die Region Banat, das südwestliche Siebenbürgen und die Kleine Walachei/Oltenien sein. Hier besuchten wir das durch den Jugendstil und seine ungarische, rumänische und bis 1944 auch jüdische Bevölkerung geprägte Arad, Maria Radna als zentraler römisch-katholischer Wallfahrtsort der Banater Schwaben, die voluminöse Burg im neugotischen Stil Hunedoara/Hunyadi und die uralten rumänischen Dörfchen Streisângeorgiu und Gurasada/Zaadt mit ihren kulturgeschichtlich bedeutsamen Kirchen.

Einen Tag widmeten wir dem Machu Picchu der Karpaten – Sarmizegetusa Regia, der alten Hauptstadt der antiken Daker (um 100 n. Chr.) – dessen Geschichte und Schicksal noch von vielen Rätseln umrankt ist. Hätte das Wetter dies nicht zugelassen, diese antiken Ausgrabungsstätten im Gebirge zu besuchen, hätten wir Sarmizegetusa Ulpia Traiana besichtigt – die nach der Zerstörung Sarmizegetusa Regias durch den römischen Kaiser Trajan gegründete Hauptstadt der römischen Provinz Dakien. Zudem stand eine der markantesten Bauwerke des östlichen Europa – die aus antiken Baumaterialien zusammengesetzte rumänisch-orthodoxe Kirche in Densus – auf dem Programm.

Es folgte der Weg zum Eisernen Tor, wo wir über Orșova/Orschowa an der Donau den romantischen altösterreichischen Kurort Băile Herculane/Herkulesbad aufgesucht haben und dort auch zweimal übernachteten. Eine halbtägige Schiffstour von Eşelniţa bei Orșova/Orschowa aus auf der Donau führte uns auf der rumänischen Seite zu allen markanten Sehenswürdigkeiten rund um das Eiserne Tor. Auch der Blick in das gegenüberliegende in Serbien gelegene Westbanat ist dabei möglich gewesen. Am Nachmittag ging es in das direkt an der Donau gelegene orthodoxe Frauenkloster Sfânta Ana sowie in eine der kleinen tschechischen Gemeinden in den bizarren Berglandschaften am größten Fluss Europas.

Entlang der Donau führte uns die Reiseroute weiter nach Widin in Bulgarien, das gleichfalls an diesem Strom gelegen, erkundet wurde. Ein bulgarisch-orthodoxes Kloster, jungsteinzeitliche Höhlen und die Gebirgslandschaften im Nordwesten Bulgariens waren dann weitere Etappenziele.

Neuerlich in Rumänien fuhren wir mit einem historischen Zug auf der ältesten Eisenbahnstrecke des heutigen Rumänien von Oravița/Orawitz nach Anina/Steierort. Von dort ging es weiter in das von römisch-katholischen Kraschowaner/Banater Kroaten bewohnte Dorf Carașova/Karaschowa, wo wir diese kleine nationale Minderheit besuchten. Nach der Übernachtung in Timișoara/Temesvar fuhren wir ins ungarische Kecskemét und schließlich an den Plattensee zur berühmten Abtei Tihanyi, die für die ungarische Geschichte von großer Bedeutung ist. Der Besuch der Batthyány Burganlage Güssing im Burgenland rundete unsere Sechsstaatenreise schließlich ab. Durchgeführt wurde die Reise wieder in bewährter Weise von Rapp Busreisen aus Ettenbeuren.

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